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Blasto­zysten­kultur

Für den „Single-Embryo-Transfer“ wird heutzutage in der Regel eine Blastozystenkultur durchgeführt.

Das bedeutet, dass die Embryonen ohne allzu großen Stress 4-5 Tage in Kultur gehalten werden. An Tag 2 sollten die Embryonen aus 2-4 Zellen bestehen, am Tag 3 aus 4-8. Auch diese „jungen“ Embryonen sind nicht alle gleich. Embryologen können, wenn sie die Schnelligkeit und Gleichmäßigkeit der Embryonalentwicklung beurteilen, auch in diesem Stadium etwas über die wahrscheinliche weitere Entwicklungsfähigkeit der Embryonen aussagen. An Tag 4 erreichen die Embryonen ein Stadium, in dem sie wie eine kleine Beere aussehen (Morula) und an Tag 5 innen einen Hohlraum bilden (Blastozyste). Man kann bei einer Blastozyste auch bereits unterscheiden, aus welchem Teil der eigentliche Embryo und aus welchem Teil die Fruchthöhle werden wird.

Embryonen, die sich nach 5 Tagen zur Blastozyste entwickelt haben, sind dann kurz vor dem Stadium, in dem sie sich in die Gebärmutter einnisten können.So weit schaffen es aber nicht alle Embryonen. Abhängig vom Alter des Paares und weiteren Faktoren gelingt das durchschnittlich 30-50 % der Embryonen. Die anderen verharren in einem früheren Stadium und haben keine Chancen, sich einzunisten.