Zum Seiteninhalt

Sono­graphi­sche Tuben­dar­stellungen (PrĂĽfen der Ei­leiter­durch­gängig­keit)

Es gibt verschiedene Methoden, die Durchgängigkeit der Eileiter zu überprüfen:

Die genaueste Aussage, auch im Hinblick auf eine eventuelle Endometriose oder Verwachsungen, ist mit einer Bauchspiegelung (= Laparoskopie) möglich:

Mit einem Endoskop geht man in kurzer Vollnarkose von der Nabelgrube her in die Bauchhöhle ein und schaut sich die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke genau an. Mithilfe von Zusatzeinstichen im Schamhaarbereich besteht häufig auch die Möglichkeit, einige krankhafte Veränderungen wie Endometrioseherde, Verwachsungen oder auch verschlossene Eileiter und Myome noch während des diagnostischen Eingriffs operativ zu sanieren. Die Bauchspiegelung wird in der Regel als ambulanter Eingriff im Krankenhaus durchgeführt.

Eine weniger aufwändige, da ambulant und ohne Narkose in unseren Praxisräumen durchführbare Untersuchung ist die so genannte Hystero-Salpingo-Kontrastsonographie. Bei dieser Methode kann man einen orientierenden Überblick über die Durchgängigkeit der Eileiter gewinnen: Über einen weichen, dünnen Plastikkatheter wird eine Flüssigkeit, die im Ultraschall gut zu erkennen ist, in die Gebärmutter eingespült. Das Abfließen des Kontrastmittels über die Eileiter lässt sich oft, aber nicht immer schön darstellen. Im Vergleich zur Bauchspiegelung (s. o.) hat man bei dieser Untersuchung in 20 – 30 % verfälschte Ergebnisse. Eine Aussage über die Ursache eventueller Störungen ist nicht möglich.