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Zyklus­monitoring und Zyklus­Ã¼ber­wachung

Beim Zyklusmonitoring wird die Frau in Zyklusmitte, kurz vor dem erwarteten Eisprung untersucht. Durch Ultraschall wird kontrolliert, ob ein Eibläschen (= Follikel) herangereift ist und ob sich die Gebärmutterschleimhaut entsprechend aufgebaut hat.

Wenn das Paar am Abend vor dieser Untersuchung Geschlechtsverkehr hatte, kann bei diesem Termin auch ein so genannter Postkoitaltest (= Sims-Huhner Test) durchgeführt werden. Hierfür saugt man im Rahmen einer normalen gynäkologischen Untersuchung etwas Schleim vom Gebärmutterhals ab und überprüft unter dem Mikroskop, ob sich die Samenzellen im Gebärmutterhalsschleim gut bewegen können. Diese Untersuchung kann einen Hinweis geben, ob das Paar beim normalen Geschlechtsverkehr realistische Schwangerschaftschancen hat, oder ob evtl. eine intrauterine Insemination (s. u.) zur Verbesserung der Schwangerschaftswahrscheinlichkeit sinnvoll ist.

Gerade bei Frauen mit etwas unregelmäßigen oder verlängerten Zyklen hilft oft schon eine Zyklusüberwachung, um die gewünschte Schwangerschaft zu erzielen. Bei der Zyklusüberwachung werden Ultraschall- und evtl. Hormonuntersuchungen in den Tagen vor dem erwarteten Eisprung durchgeführt, um die fruchtbarsten Tage für den Geschlechtsverkehr zu ermitteln.